Radio Havanna, eine weitere Perle aus dem Liebhaber Label Uncle M. Vicky traf Frontmann Fichte im Rahmen des Monster Bash Festivals, um mal einigen Dingen auf den Grund zu gehen.

VICKY:
Monsterbash, für euch auf jeden Fall ne Pflichtveranstaltung? Falls ja, warum?

FICHTE:
Also wir waren bisher jedes Mal mit dabei. Auch mal als Besucher beispielsweise letztes Jahr. Denn so ein Line Up bekommst du in Berlin so nicht geboten. Es ist auf jeden Fall empfehlenswert, auch vom Preis-Leistungsverhältnis her.

VICKY:
Apropos Line Up, durftet ihr denn schon mit vielen eurer persönlichen Idole auf der Bühne stehen?

FICHTE:
Ja also Anti Flag auf jeden Fall, ganz große Sache, wir haben auch mit Justin Sane auf unserem neuen Album ein Lied aufgenommen. Das war der Oberhammer! Genau wie mit Jim Lindberg von Pennywise und ansonsten trifft man halt echt viele Leute. Wir waren mit Lagwagon unterwegs, mit No use for a Name und so weiter und es war jedes Mal lustig.

VICKY:
Euer jüngstes Album erschien über das Label Uncle M. Fühlt ihr euch gut aufgehoben bei den Münsteranern?

FICHTE:
Uncle M ist einfach ein tolles Label. Sehr persönlich, dass ist immer das wichtigste. Es wird nicht einfach über einen bestimmt, sondern über alles gesprochen und wenn alle damit safe sind ist es ok. Außerdem sind da auch noch richtig gute Leute wie Apologies i have none, Hot Water Music, Chuck Ragan, Flogging Molly, Nothington einfach großartig.

VICKY:
Der Meinung sind wir allerdings auch. Welchen Stellenwert nimmt denn soziales Engagement für euch ein?

FICHTE:
Ja wir machen da echt viel, wie zum Beispiel für kein Bock auf Nazis oder skate-aid, also da kann auch immr was kommen. Wir sind eben eine sehr politische Band, ohne dass wir damit Aufsehen erregt haben oder so, aber Politik nimmt natürlich einen großen Stellenwert für uns ein. Das machen wir jeden Tag, sowohl politisch, als auch privat.

VICKY:
Ihr seid aus unserer gemeinsamen Heimat Thüringen, nach Berlin gezogen. Hat euch das karrieretechnisch weiter gebracht?

FICHTE:
Nein gar nicht, also man braucht nicht nach Berlin zu ziehen um auf der Karriereleiter höher zu klettern. Weil man einfach eine Band von vielen ist. Hier wird man auch ganz schnell vergessen. Deshalb spielen wir ja auch überall anders.

VICKY:
Was war dann der Grund für den Umzug?

FICHTE:
Wir sind eine sehr arme Band und können nur von der Musik allein nicht Leben. Das heißt jeder von uns muss irgendwie arbeiten oder studieren gehen. Hier konnte sich dann eben jeder selbst verwirklichen.

VICKY:
Soziale Netzwerke, nützlich oder lästig?

FICHTE:
Auf jeden Fall nützlich, PUNKT!

VICKY:
Wie wichtig ist es für euch deutsch zu singen?

FICHTE:
Eigentlich nicht sooo wichtig, wir haben uns halt damals diesen Namen gegeben und wussten noch nicht so richtig wo es hingeht. Ich glaube wenn man als deutsche Band nicht deutsch singt, sondern englisch, wie es eben alle machen, fällt man da halt auch nicht so auf. Uns ist wichtig, dass die Menschen unsere Botschaft verstehen. Die Message muss halt rüberkommen. Selbst in Schweden war es für die Leute ok.

VICKY:
Wo seht ihr euch in 10 Jahren?

FICHTE:
Hoffentlich auf dem Monsterbash 2023!! Und hoffentlich immer noch auf Tour.

VICKY:
Na das hoffe ich auch und bedanke mich für den netten Plausch

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