Karolin hat mal wieder für Reportink ihr Rucksäckelein geschnürt und sich mit Jeff Rowe im Subrosa in Kiel getroffen – und ganz nebenbei sein Konzert gefilmt.

Schon eine Weile begleitet mich Jeff Rowe beim Autofahren; mein persönliches Lieblingsalbum von ihm, „Barstool Conversations“, lief rauf und runter. Die „life is no pony farm“ Tour kam also gerade Recht, um Jeff Rowe einmal live zu erleben.

Zusammen kamen wir im Kieler „Subrosa“, eine vegane Café-Bar, die eine an Großmutters gemütliches Wohnzimmer erinnernde Bücherecke kurzum in eine Bühne verwandelte. Dem Subrosa wird bekanntlich nachgesagt, das Cover Jeffs zweiten Albums „Barstool Conversations“ zu zieren. Allerdings ist das reiner Zufall, wie Jeff mir später verriet. Die Ähnlichkeit ist dennoch verblüffend und nirgends wollte ich am Montagabend lieber sein als dort.

Jeff Rowe verpackt Songs in smarte, moderne Poesie

Die kleine Kneipe war auch mit über 50 Leuten randvoll, als Jeff auf seiner Klampfe zu spielen begann. Vor allem spielte er Songs seines letzten Albums, „an island’s point of view“ durfte dabei natürlich nicht fehlen. Zwischendurch gab Jeff auch einige neue Songs zum Besten, die, wie er mir im Anschluss sagte, voraussichtlich nächstes Jahr produziert und auf den Markt gebracht werden. Und ich kann nur sagen – ich kann es kaum erwarten.

Von seiner erfrischenden, klaren, kräftigen und an den absolut richtigen Stellen rotzig klingenden Stimme mal ganz abgesehen, diese Inhalte – teilweise gesellschaftskritisch, teilweise tief persönlich und ganz nach dem Motto: „shit is hard – do it anyway“, verpackt in smarte, moderne Poesie. Aber überzeugt euch einfach selbst.

Da der Sound im Subrosa unschlagbar gut war, gibt es das Set für euch als Video. Verbreitet es! Künstler, die 2 Wochen lang durch Deutschland und Europa ziehen, um jeden Abend lediglich auf Hut zu spielen und sei es nur für eine H
andvoll Zuschauer, gehören einfach unterstützt. Also Leute, sharing is caring!

Atheist mit Interesse an Tattoos

So, und für alle, die Jeff noch nicht kennen: Jeff, 36, Atheist, arbeitet in einer Brauerei in Massachusetts. Richtig – cooler Typ! Wenn er nicht gerade alle Jubeljahre mit seiner Frau auf Tour ist, um eine Wahnsinnszeit zu verbringen, macht er halt Fotos von aparten, aber wunderschönen Dingen. „Ich möchte den Moment festhalten, bevor er für immer weg ist.“ – und wie er das kann; zu sehen gibt es das Ganze auf Instagram #beforetheworldmovedon. Kreativer Kopf durch und durch und natürlich auch mit Interesse an Tattoos.

Da es im Subrosa keinen Backstagebereich gab, blieb Jeff verschont, mir und der Öffentlichkeit sein russisches Chestpiece zu zeigen. Allerdings gab es auf seinen Armen auch schon viel zu sehen. Etwas ganz Besonderes ist für ihn sein erstes Tattoo, das Shamrock mit dem Familiennamen, welches sein Vater schon hatte.

Solo-Album und Band-Tour sind in Planung

Neugierig genug? Dann checkt unbedingt die großartigen Alben „Bridges/Divides“ und „Barstool Conversations“. Und wer es gerne lauter und druckvoller mag, holt sich am Besten noch die Platte seiner Band „tied to a bear“.

Mein Fazit: Ich hatte einen perfekten Montagabend und durfte einen so talentierten und dankbaren Singer-Songwriter kennenlernen und harre nun der Dinge. Denn nächstes Jahr wird groß! Neues Solo-Album und Band-Tour, yes!

Bis bald,
Eure Karolin

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