by Felix Brokbals

by Felix Brokbals

NAME:
Felix

ALTER:
23

FOTOGRAFIERT SEIT:

– 2006 ohne das explizite Vorhaben es irgendwann intensiver zu tun.
– 2008 schon etwas ernsthafter.
– 2010 ist das Jahr in dem so langsam klar wurde, was ich will und vor allem was nicht.

IST ZUM FOTOGRAFIEREN GEKOMMEN:

Durch meinen Papa, der auch heute noch, trotz der Entfernung, mein Ratgeber, Freund und Förderer ist. Seine Nikon FG faszinierte mich schon immer. Das *Klack* des Spiegels. Das „saftige“ Auslösegeräusch.

Wenn die Kamera für Familienfotos herausgeholt wurde, war das immer etwas Besonderes. Und irgendwann war es dann so weit, dass er mir Begriffe wie Blende, Belichtungszeit und ASA näherbrachte. Und damit hat er den Funken, der wohl schon irgendwo in meinem, damals noch bedeutend kleineren, Körper vor sich hingeglimmt hat, entzündet.

BESCHREIBE DIE ART DEINER FOTOGRAFIE:

Meine Fotografie ist natürlich. Das kann nun jeder auslegen, wie sie oder er es will. Für mich bedeutet natürlich, dass die Chemie, die zwischen Model und Fotograf durch Linsen und Kamera auf den Chip oder den Film gebrannt wird, stimmt. Intensiv, ruhig, laut, nah, intim, unperfekt, durchgeplant, verschwommen, knackscharf, schwarz-weiß oder farbig.

Und am liebsten mit unterschwelliger, immer anders interpretierbarer Metaebene und Geschichte, ohne aber narrativ zu werden. Ich kann und will mich nicht festlegen. Fotografie ist ein lebendiges Organ, das wächst und seine Kraft aus Veränderung zieht, einen bestimmten Stil jedoch immer in irgendeinem Detail in sich trägt.

BENUTZT WELCHE KAMERA UND WARUM:

Digital war mir in den letzten 4-5 Jahren meine kleine Canon EOS 450D eine treue Begleiterin. Gerade habe ich mir allerdings eine Canon 5D Mark II bestellt, die mich technisch weitaus weniger einschränkt, als es die gute Kleine jetzt tut. Die 5D reizt mich schon seit meiner Ausbildung zum Mediengestalter, weil sie trotz relativ kleiner Größe sehr viele Vorzüge einer Vollformat-Kamera bietet und man keine 6000 Euro für das nächste lohnenswerte Modell hinblättern muss. Traumhaft wäre natürlich noch die Mark III gewesen, aber das ist eindeutig zu teuer für meinen kleinen Studentengeldbeutel.

HAT AM MEISTEN SPASS BEIM FOTOGRAFIEREN WENN:

… die Chemie stimmt. Ja, Phrasendrescherei. Aber es ist einfach so. Ohne eine gute Beziehung, auch wenn sie erst seit 10 Minuten besteht, zwischen Model und Fotograf läuft da nichts. Es darf gelacht werden, man darf ernst sein oder auch einfach mal eine Zeit lang gar nichts sagen.

Und vor allem letzteres ist es, was manchmal ein besonderes Shooting ausmacht. Wenn für ein paar Einstellungen Ruhe herrscht, das Aufschlagen des Spiegels, das Einrasten des Verschlusses die Stille durchbricht und jeder genau weiß, was da gerade passiert, wie gut es gerade passt. Ab und an schmeckt auch ein Bierchen beim Shooting. Und dann wieder mit Kamera und Umgebung verschmelzen und eintauchen in die kleine große Welt in meinem Kopf, die da im Sucher Bilder findet und finden will…

WEN WÜRDEST / HÄTTEST DU GERNE MAL FOTOGRAFIERT:

Das ist eine wahnsinnig schwere Frage. Musiker sind immer ein wunderbares Motiv. Sowohl On- als auch Backstage.

WARUM AUSGERECHNET SIE / IHN:

Musiker sind immer auch Schauspieler. So oft legen sie sich für die Bühne ein Alter-Ego an, sind hinter der Bühne so ruhig, sind Privat noch einmal ein anderer Mensch. Das ist spannend. In einem Moment, in einem Foto vielleicht alle drei oder auch nur eines dieser Egos festzuhalten ist immer wieder eine Herausforderung. Derzeit fehlen leider die Möglichkeiten.

Ein gutes Beispiel sind da Agnostic Front, die hinter der Bühne so ruhig, so höflich, so aufgeschlossen und interessiert und auf der Bühne die harten Jungs sind und ihren großartigen Hardcore spielen.

Wenn ihr die Chance habt, den fantastischen Fotoband „Not Fade Away“ von Jim Marshall unter die Augen zu bekommen, seht ihn euch an, lest ihn euch durch. Ich mache das immer wieder. Jim Marshall bringt in seinen Fotos die Essenz dessen zusammen, was ich unter Fotografie verstehe. Dokumentieren auf einer scheinbar so vertrauten Ebene mit dem Dokumentierten. Ohne Skandaldödelei, mit viel Gefühl und Nähe, mit technischem Verständnis, aber ohne überkandideltes Drumherum. Ehrlich und direkt, wenn auch oft gestellt. Und das muss nicht nur auf Musiker bezogen sein.

Also. Nicht, dass jetzt der Eindruck entsteht, ich will nur noch Musiker fotografieren. 😉

Da gibt es dann natürlich noch so viele Models, mit denen ich mal zusammenarbeiten will… zu viele.

BESCHREIBE DICH IN EINEM SATZ:

Hochgewachsener, extrovertierter, kreativer, zuverlässiger und leidenschaftlicher Fotograf mit Hang zum Analogen, der sich, wenn es um seine Fotografie geht, absolut nicht kurz fassen kann und gerne mal ins Philosophieren gerät, sowie Sätze, manchmal zum Leidwesen des Lesers, unnötig lang und tief verschachtelt, um noch mehr Information hineinzupacken.

Ihr seid aber auch verrückt, mich so was zu fragen…

Wer mehr von meinen Fotos sehen und Hintergründe erfahren will, der guckt mal auf meiner Seite vorbei: www.gorde.de

Ach und hier gibt’s mich auch:

www.facebook.com/felixbrokbalsphoto
www.500px.com/felixbrokbals
www.model-kartei.de/sedcards/fotograf/291226/gorde

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